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Friday - 17. January 2020
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Salzlager - Salzkammer

[1107; left]DAS SALZLAGER

Das einstöckige spätbarocke Gebäude mit einem hohen Holzschindeldach und einem klassizistischen Turm über der Mitte der Hauptfassade wird nach dem Brand vom 18. Mai 1986 gegenwärtig umfassend rekonstruiert.

Das erste Salzlager, das der königlichen Kammer gehörte, wurde gleichzeitig mit dem Ausbau der Salzgrube 1570 bis 1572 errichtet. Salz hat man hier jedoch erst seit 1580 gelagert.

Der Vorläufer des heutigen Lagers, ein großräumiges ebenerdiges Barockgebäude mit Arkaden, wurde 1674 erbaut. Die einzelnen Kammern waren durch Holzwände getrennt und hatten Holzdielen. Das Lager war 72 Meter lang und 32 Meter breit, die Kapazität seiner sie-ben Lagerräume überschritt bei weitem die damalige Produktion - in jeder Kammer konnten ca. 168.000 kg Salz gelagert werden.

1780 bekam das Lagergebäude ein weiteres Stockwerk und ein hohes Holzschindeldach. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch seine Fassade umgestaltet. Zu ihrer architektonischen Dominante wurde der klassizistische Turm mit einer Glockenuhr. Das Lager wurde bis zum Ende der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts genutzt. Nachdem das Gebäude zum nationalen Kulturdenkmal erklärt wurde, diente es dem Scharischer Museum in Prešov, das hier seine wertvolle Sammlung der Feuerwehrtechnik verwahrte.

DIE SALZWASSERBEHÄLTER

Ein System von acht Holzgefäßen mit dem Gesamtvolumen von 10.560 Hektoliter, stufenweise übereinander angeordnet, in einem großen Holzgebäude aus dem Jahre 1815 aus dem Abhang unterhalb des Göpels.

Die Behälter dienten anfangs zur Anreicherung der geförderten Sole (besonders aus dem Schacht Maria) mit der erforderlichen Menge Steinsalz von geringerer Qualität. 1616 gab es bei der alten Siederei acht solche Holzgefäße, 1643 waren es bereits 13 und 1749 sogar 17 Salzwasserbehälter. Sie waren in das Erdreich ein-gelassen und wurden später durch eiserne Platten ersetzt, von denen man sich eine längere Lebensdauer erhoffte. Nach 1752, als man aus dem Schacht Leopold Sole von hoher Qualität forderte, sank allmählich die Zahl der Behälter. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden acht neue, nun wieder hölzerne Behälter errichtet, damit die Sole nicht durchsickern konnte, waren diese doppelbödig. Das Volumen eines jeden umfaßte 1.320 Hektoliter. Die eisernen Zisternen wurden ausrangiert.

Das Salzwasser wurde aus dem am Schacht Leopold gelegenen Sammelbecken durch hölzerne Rohre von 7 cm Durchmesser in die Zisternen geleitet. Nachdem die Behälter gefüllt waren, wurde die Őffnung mit einem Lederpfropfen zugestöpselt. Im unteren Teil der Behälter befand sich ein kleiner Abflußmechanismus, durch den sich die Sole in die Abflußrohrleitung ergoß. Nach der Stillegung der Schächte wurden die hölzernen Teile der Gebäudeanlage konserviert und Ende der sechziger Jahre zum Schutz mit einem Kupferblechdach versehen.


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