Mesto PREŠOV

Thursday - 02. December 2021
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Die Salzburg

[1117; left]Östlich von Prešov oberhalb der Gemeinde Ruská Nová Ves. auf einem Felsabhang am Rande des Massivs des Prešover-Tokajer Gebirges (Slánske vrchy) gelegen. Bei guter Sicht sind von der Stadt aus die Reste der Burgruine zu sehen, die von der Bevölkerung von alters her Räuberburg (Zbojnícky hrad) genannt wird.

Die älteste Geschichte der Burg ist mit der legendären Salzburg (Castrum Salis) verbunden. Diese, die Salzgruben schützende Burg bestand wahrscheinlich schon vor der Ankunft der alten Madjaren, wie die Anonyrrr Chronik (Ende des 12. Jahrhunderts) anführt. Auch wenn die Meinungen der Historiker auseinandergehen, kann man ihre Lage auf dem Hügel Varheď(Burghügel) im Ort Solivar (südöstliche Peripherie der Stadtagglomeratiom voraussetzen.

Während des Tatareneinfalls (1241) ist die Burg untergegangen. Zur Burg gehörten auch die Gemeinden Solivar und Salzgrube (Soľná Baňa). Im Jahre 1285 erwarb beide Dörfer zusammen mit der zerstörten Burg sowie dem Recht, eine neue errichten zu dürfen. Georg. Sohn von Simon aus dem Geschlecht Bokša. Die neue Burg entstand Ende des 13. Jahrhunderts und bekam ihren Namen - Castrum Sowar (Sóvár) - nach der Gemeinde Solivar Dementsprechend verwendeten seine Besitzer auch den Namen Soós für ihr Geschlecht. Mit kleineren Unterbrechungen besaßen sie die Burg, die zum Zentrum ihrer Besitzungen wurde, bis 1670. Im Jahre 1438 gewannen die Burg zusammen mit den dazu gehörigen Gütern die Familien Rozgonyi und Zudar. in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts war sie jedoch schon wieder im Besitz der Soós. Nach der Niederlage bei Mohács (1526) wurden sie zu Gegnern Ferdinand von Habsburg und leisteten lange der Belagerung durch das kaiserliche Heer Widerstand. Nach der Eroberung der Burg verkaufte sie der Kaiser zusammen mit weiteren Besitzungen an Leonhard Fels.

[1118; right]Im Jahre 1552 wurde die Burg von Prešovern belagert und beschädigt, kurz darauf jedoch für 5.521 Gulden verpfändet. Nach dem Wechsel auf die kaiserliche Seite erwarben 1556 die Soós ihre Burg zurück. 1575 wurde sie jedoch vom Kapitän der Scharischer Burg. Georg Wernher. erstürmt und stark zerstört. Für seine Teilnahme an der Wesse-lényi-Verschwörung büßte Georg Soós 1671 ein Drittel der Famihenbesitzungen, darunter auch die Burg, ein. Seit der Zeit schweigen die Quellen. 1715 wurde auch diese Burganlage auf Beschluß des Landtages abgerissen.

Dank ihrer günstigen Lage stellte die Burg eine hervorragend zu verteidigende, von drei Seiten durch unzugängliches Terrain geschützte mittelalterliche Festung dar. Die Form des Felsensporns, auf dem die Burg errichtet wurde, hat sie naturgegeben zweigeteilt: die obere, nur zu Fuß erreichbare Burg mit einem viereckigen Turm, dem Palas und der sie umschließenden Mauer, und die untere Burg mit dem runden Turm und den Schanzen mit Tor. Dieser untere Burghof war an der östlichen Seite (zugängliches Terrain) von einem tiefen Graben mit einem Palisadenwall geschützt.


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