Mesto PREŠOV

Thursday - 02. December 2021
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Aus der Geschichte der röhmisch-katholischen Kirche in Presov

Presov gehörte zu der kirchlichen Gerichtsbarkeit des Kapitels von Spis und damit zu dem Erzbistum von Ostrihom. Nach dem Jahre 1326 wurde sie schon unter die Verwaltung des Bischofs von Jager und nach dem Jahre 1804 des Kaschauer Bischofs eingegliedert. Die Pfarrei existierte hier nachweisbar vor dem Jahr 1248. Schematismus des Bistums von Kosice schreibt über eine Errichtung der Pfarrei in Presov in 1233. Nachdem im 14. Jahrhundert Dom von St. Nikolaus gebaut wurde, wurde er zur Pfarrkirche.

Die Pfarrer in Presov wurden von dem Stadtrat gewählt. Der König und der Bischof von Jager haben den Pfarrer in seinem Amt bestätigt. Als der Patron hat sich die Stadt das Wahlrecht bis zum 1945 beibehalten können. Der auf diese Weise letztes Mal gewählte Pfarrer war in 1939 Dr. Stefan Hesek. Nach der Veränderung der politischen Verhältnisse in der Tschechoslowakei kam es zum Verfall dieses Stadtrechtes. Der neue Kodex des Kirchenrechtes vom 1983 läßt solche Möglichkeit nicht mehr zu.

Nach dem Schicksalsschlag bei Mohac in 1526, wenn die südlichen Gebiete des Ungarns von den Türken besetzt wurden, haben die ungarischen Könige den Pfarrer in größeren und bedeutenden Städten die Titel der erlösten Abteien und Preposituren verliehen. Diese Titel haben auch die Presover Pfarrer erhalten, die danach ein Gebrauchsrecht hatten, bei den Gottesdiensten die Bischofsmütze und den Bischofsstab zu tragen. Der erste Pfarrer in Presov mit diesem Recht war erst Matej Stark /Pfarrer in 1819-1836/, der Titeloberst von Dem Berg des heiligen Kreuzes in Kerestur, der der Pfarrer von Presov in 1819 wurde. Zu diesem Schritt hat die Gründung des griechisch-katholischen Bistums in Presov beigetragen. Dabei ging es darum, daß auch die Katholiken, die die Bewohnermehrheit in der Stadt bildeten, einen Pfarrer von den höheren Schichten hatten.

Die röhmisch-katholische Aposteladministration

Mit Wiener Arbitrage am 2.11.1938 wurde der südliche Teil der Slowakei zu Ungarn angeschlossen. Zu Ungarn haben damals auch die Städte Kosice und Roznava eingegliedert, die die Siedlungsbischofsstädte waren. Der Papst Pius XII. / Papst in 1939-1958/ errichtete mit der Bannbulle Diocesium fine die Aposteladministration in Presov, zu der auch das Gebiet des Bistums von Kosice und Roznava gehörte, das in der Slowakei blieb. Mit der Verwaltung wurde Bischof Carsky /1886-1962/ beauftragt, der dort bis damals als Aposteladministrator in Kosice tätig war. Carsky nahm das Amt am 23.9.1939 an. Das Bistum kaufte das Gebäude des ehemaligen Gerichts und errichtete dort Bischofsamt. Carsky ist dorthin von dem ehemaligen Szentandrassy Palast umgezogen, wo er nach seinem Ankommen aus Kosice eine vorläufige Residenz hatte.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Rückgabe des Gebietes der Tschechoslowakei wurde am 8.5.1946 die Aposteladministration durch die Zuschrift der Apostelnuntiatur aufgelöst. Bischof Carsky ist wieder nach Kosice zurückgekehrt.

Adresse:
Röhmisch-katholisches Pfarrer-Amt
Hlavna Straße 81
080 01 Presov
Slowakei

Tel. : +421 51 77 25 278


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